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Koalition einigt sich auf leicht geringere Senkung der Photovoltaikvergütung / 52-GW-Deckel bleibt

SPD und Union haben sich Agenturmeldungen zufolge bei der umstrittenen Kürzung der Solarförderung im Rahmen des Energiesammelgesetzes geeinigt. Die vom Wirtschaftsministerium geplante Senkung der Vergütung bei größeren Dachflächenanlagen solle nun »milder ausfallen«, so die Nachrichtenagentur »Reuters«, und werde demnach bei 8,9 Cent pro Kilowattstunde liegen. Der Gesetzentwurf sah eine Reduzierung von derzeit 11,09 auf 8,33 Cent für Anlagen mit mehr als 40 Kilowatt Leistung vor. Zudem werde die Kürzung nicht schon ab 1. Januar greifen, sondern bis April gestreckt.
»Die Korrekturen am Gesetzentwurf gehen in die richtige Richtung, reichen aber noch nicht aus«, kommentierte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. Der Vertrauensschutz sei mit einer kurzen Verlängerung nicht ausreichend gewährleistet. »Besonders enttäuschend ist, dass der 52-Gigawatt-Deckel nicht beseitigt werden soll.« Die Solarbranche brauche dringend Planungssicherheit für das 65-Prozent-Ausbauziel der Regierung.
Das Energiesammelgesetz soll am Freitag im Bundestag beschlossen werden.

Quelle: © PHOTON

Umfrage: Bundesregierung unternimmt zu wenig für den Ausbau der Solarenergie

Nur ein Fünftel der Bundesbürger (21 Prozent) ist der Ansicht, die Bundesregierung tue genug, um die Erhitzung der Erde zu bremsen. Laut einer repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. stimmten zwei von drei Befragten (62 Prozent) der Aussage zu, die Bundesregierung unternehme zu wenig für den Ausbau der Solarenergie.

Drei von vier Bürgern (76 Prozent) fordern überdies, dass die Solarförderung so gestaltet werden solle, dass Photovoltaikanlagen auf größeren Dächern, zum Beispiel von Mehrfamilienhäusern oder Gewerbe- und Industriegebäuden, leichter errichtet werden könnten. Außerdem hielten es nur sechs Prozent der Bevölkerung für richtig, dass die Förderung von Solardächern bei einer installierten Photovoltaikleistung von 52 Gigawatt gestoppt werden soll.

Quelle: © PHOTON

Solarbranche fordert Abschaffung des 52-Gigawatt-Deckels für Solaranlagen

Die Installationszahlen für Solarstromanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern könnten ohne gesetzliche Änderungen »schon bald drastisch einbrechen«, fürchtet der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW). Der Ausbau der Photovoltaik drohe »in wenigen Monaten in Deutschland weitgehend zum Erliegen« zu kommen.
Die bisherige gesetzliche Regelung sieht vor, dass neue Photovoltaikanlagen nur bis zum Erreichen einer insgesamt installierten Leistung von 52 Gigawatt eine Einspeisevergütung erhalten. Diese Marke sei wahrscheinlich bereits in einem Jahr erreicht. Die Summe der in Deutschland installierten und durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Photovoltaikleistung betrug zum Stichtag 30. August insgesamt rund 44,95 Gigawatt.
Ohne eine Beseitigung des Solardeckels würden auch die gegenwärtig von der Bundesregierung geplanten Sonderausschreibungen für ebenerdig errichtete Solar- und Windparks ins Leere laufen, die vom Bundeskabinett in den nächsten Tagen beschlossen werden sollen. Die Solarbranche fordert daher »eine umgehende Streichung des Deckels«. Solarstromanlagen würden zwar zunehmend preiswerter, noch aber »sei ihr für den Klimaschutz unverzichtbarer Ausbau für einige Jahre auf eine Flankierung durch Marktprämien aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz angewiesen«, so der BSW.
»Der Solardeckel stammt aus einer Zeit, in der Solarstrom noch teuer war. Mittlerweile zählt die Photovoltaik zu den günstigsten Energieerzeugungsformen überhaupt«, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW.

Quelle Photon.info

Photovoltaikzubau in Deutschland betrug im Juli 270 Megawatt

Die bei der Bundesnetzagentur gemeldete neu installierte Leistung der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Photovoltaikanlagen beträgt für den Monat Juli 269,66 Megawatt. Das sind rund 21 Prozent weniger als im Juni (342,5 Megawatt), aber 74 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres (155,6 Megawatt).

 

Quelle photon.info

SAFE begrüßt Aufhebung der Strafzölle bei PV-Einfuhren aus China

Die Solar Alliance for Europe (SAFE) hat erwartungsgemäß begrüßt, dass die Europäische Union die Strafzölle auf Photovoltaikimporte aus China zum 3. September auslaufen lassen will. Damit werde »ein jahrelanger Handelsstreit endlich beigelegt«.

 

Quelle Photon.info

EEG-Konto mit über 4,65 Milliarden Euro im Plus

Das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführten EEG-Umlagenkonto ist zum 30. Juni mit rund 4,65 Milliarden Euro im Plus. Die verbuchten Einnahmen betrugen im Juni 2,17 Milliarden Euro. Dem gegenüber standen Ausgaben in Höhe von 2,92 Milliarden Euro. Der Rückgang des Kontos betrug gegenüber dem Vormonat rund 744 Millionen Euro. Damit ist der Überschuss zum zweiten Mal in Folge gesunken.

Quelle Photon.info

Hessen will benachteiligte Flächen für Solarparks öffnen

Als drittes Bundesland nach Bayern und Baden-Württemberg will Hessen künftig »benachteiligte Flächen« als Standorte für Solarkraftwerke zur Verfügung stellen. Dabei handelt es sich meist um ertragsschwache landwirtschaftliche Flächen.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hatte bereits im März 2017 eine »Freiflächenöffnungsverordnung« verabschiedet. Damit wurde eine Klausel im Erneuerbare-Energien-Gesetz genutzt, die es den Ländern erlaubt, die für große Photovoltaikfreiflächenanlagen zugelassenen Flächen in Teilen selbst zu definieren. Insgesamt wurden rund 900.000 Hektar in benachteiligten Gebieten durch die Verordnung für Freiflächenphotovoltaik geöffnet.

Quelle Photon.info

EEG-Konto sinkt leicht auf 5,4 Milliarden Euro

Das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführten EEG-Umlagenkonto ist zum 30. Mai mit gut 5,39 Milliarden Euro im Plus. Damit ist der Kontostand erstmals seit Monaten leicht gesunken.

Quelle Photon

EU strebt 32 Prozent Erneuerbare bis 2030 an

In »Trialog«-Verhandlungen zwischen dem Europäischen Rat, dem Parlament und der Kommission ist am Donnerstag das Ziel von 32 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2030 vereinbart worden. Die Einigung beinhaltet unter anderem auch eine Prüfung und mögliche weitere Anhebung im Jahr 2023. Zudem will die EU bis 2030 den Import von Palmöl aus Südostasien beenden. Auch verschiedene Erleichterungen für kleine Erneuerbare-Energien-Anlagen wurden vereinbart, insbesondere der Wegfall von Entgelten auf den Eigenverbrauch von Strom aus erneuerbaren Quellen. Dies gilt vor allem für die Anwendung von Photovoltaikanlagen als bedeutsame Entscheidung.

Quelle Photon

Mit neuen Konzepten lassen sich die Kosten für bauwerkintegrierte Solarmodule um 35 Prozent senken

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der Anlagenhersteller Schmid Group haben in dem gemeinsamen Projekt »BIPV-Fab« die Möglichkeiten analysiert, individuell angepasste gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV, building integrated photovoltaic) in Serienfertigung herzustellen. Fazit: Mit den entwickelten Produktionskonzepten können die Kosten für bauwerkintegrierte Photovoltaik gegenüber herkömmlicher BIPV-Manufakturfertigung um 35 Prozent gesenkt werden.

Quelle Photon