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Die Geschichte der Sonnenenergie

Sonnenenergie!

Antike
Schon im Griechenland der Antike nutzte man die Sonne als Energiequelle. So wird das Olympische Feuer traditionell nur mit Hilfe der Sonnenstrahlen entzündet. Im Jahre 212 v.Chr. sollen die Griechen zudem die Sonnenenergie als Waffe eingesetzt und die Segel der angreifenden römischen Flotte mit Hilfe von Brennspiegeln in Flammen gesetzt haben.

19. Jahrhundert
Dennoch begann erst durch die Entdeckung des physikalischen Prozesses hinter der Photovoltaik im Jahre 1839 durch den französischem Wissenschaftler Alexandre Edmond Becquerel die Erfolgsgeschichte der Photovoltaik, wie wir sie heute kennen.

Besonders interessant ist die Tatsache, dass Alexandre Edmond Becquerel als Entdecker der Photovoltaik gilt und somit den Anstoß zu einer umweltschonenden Energie gegeben hat. Sein Sohn Antoine Henri Becquerel hingegen bekam 1903 zusammen mit Marie und Pierre Curie den Nobelpreis für ihre Arbeit zur Radioaktivität und legte somit den Grundstein für Atomkraft.

Der junge Forscher Alexandre Edmond Becquerel experimentierte mit Batterien mit einem galvanischem Element. Diese bestrahlte er mit Licht und stellte die Zunahme von elektrischer Spannung fest. Warum das geschah, konnte er aber nicht erklären.

20. Jahrhundert
1905 gelang es erst Albert Einstein, die physikalischen Hintergründe der Photovoltaik richtig zu ergründen. Für diese Leistung wurde ihm 1921 der Nobelpreis für Physik zugesprochen. Zudem wurde ihm zu Ehren 1979 anlässlich seines 100. Geburtstags eine Sonderbriefmarke „Lichtelektrischer Effekt“ aufgelegt.

Den nächsten großen Schritt machte die Photovoltaik 1954, als Calvin Fuller, Daryl Chapin und Gerald Pearson es schafften, Solarzellen zu bauen, die Wirkungsgrade von bis zu 6% hatten.

Das erste Mal richtig angewendet wurden Solarzellen Ende der 1950 er Jahre bei einem Satelliten. Bis dahin konnte man den Wirkungsgrad bereits auf 10% steigern. Viele andere Einsatzgebiete als die Raumfahrt gab es zu dieser Zeit noch nicht für die Photovoltaik, dennoch führte dies zu einer starken Weiterentwicklung. Seit den 1970er Jahren, mit der damaligen Energiekrise und der immer weiter zunehmenden Erkenntnis der Endlichkeit fossiler Brennstoffe, hat die Photovoltaik in den letzten Jahrzehnten weltweit enorme Bedeutung erlangt.

Die Politik in der Bundesrepublik Deutschland versucht seit den 1990er Jahren die Solartechnik und insbesondere die Errichtung von Photovoltaikanlagen durch entsprechende Förderung auch wirtschaftlich interessant zu machen und das nicht nur für die Industrie, sondern auch und vor allem für private Haushalte.

21. Jahrhundert
2004 erreichte diese Förderung mit der Umgestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ihren bisherigen Höhepunkt. Auf Grundlage des EEG ist es sowohl für Privatpersonen, Kleinbetriebe, als auch für Großinvestoren nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll eine Solarstromanlage auf Hausdächern, an Fassaden oder auch auf Freiflächen zu errichten.